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Zollkontingent 2022

 

Stand des Kontingents per Ende Juli

Im Vergleich zu den Vormonaten hat sich die Importtätigkeit im Juli erneut abgeschwächt. Mit 252 Stück wurden 75 Kontingente weniger beansprucht als im Vormonat und 100 Kontingente weniger als im Juli des Vorjahres. Grund für den Rückgang könnte die andauernde Hitzewelle sein.

Nach sieben Monaten sind 2'561 Kontingente abgebucht, was 85% der seit dem 1. Januar verfügbaren ersten Tranche von 3'000 Pferden entspricht. Im Vergleich zum Vorjahr beträgt die Minderbeanspruchung 74 Kontingente. 

Bei einer in etwa gleichbleibenden Ausnützung im August rechnen wir damit, dass die erste Tranche von 3'000 Pferden bis in die erste Hälfte September reichen wird. Es ist mit einer Kontingentslücke von 3 bis 4 Wochen bis zur Eröffnung der zweiten Tranche von 822 Stück ab dem 1. Oktober 2022 zu rechnen.  


Graphik Kontingentsausnützung nach Monaten

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Grafik ZK Nr. 01_Ende Juli 2022.pdf
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Ende des Jahreskontingents am 2. November 2021 !

Am 2. November wurde das letzte der 3'822 Kontingente für das Jahr 2021 beansprucht.

Ab dem 1. Oktober stand die 2. Tranche von 822 Pferden zur Verfügung. Angesichts der Kontingentslücke seit anfangs September war mit einer starken Nachfrage zu rechnen. Allein am Freitag, 1. Oktober wurden 102 Pferde verzollt! Innert 8 Tagen war die Hälfte der 2. Tranche beansprucht. In der Folge beruhigte sich die Importtätigkeit ein wenig, lag aber mit durchschnittlich 25 Einfuhren pro Tag immer noch deutlich höher als in den ersten 8 Monaten.

Damit kommt es nun zu einer Kontingentslücke von rund acht Wochen, verglichen mit sieben Wochen im Vorjahr und nur drei Wochen im Jahr 2019.

Ab dem 1. Januar 2022 werden wiederum 3'000 Kontingente verfügbar sein.

 


 

Ende des Jahreskontingents am 11. November 2020

Am Mittwoch, 11. November 2020, wurde das letzte der 3'822 für das laufende Jahr zur Verfügung stehenden Kontingente abgebucht. Damit endet das Jahreskontingent rund 5 Wochen früher als im Vorjahr (damals am 12. Dezember 2019).

Die Beanspruchung des Kontingents nahm einen völlig anderen Verlauf als in den Vorjahren und war massgeblich durch die Corona-Pandemie beeinflusst. Bis Ende Februar lag die Ausnützung um rund 200 Stück tiefer als im Vorjahr. Der Lockdown ab Mitte März und die damit verbundenen Einschränkungen im Grenzverkehr liessen die Differenz bis Ende Mai auf 429 Stück ansteigen. Dies liess erwarten, dass das Kontingent ohne Lücke bis Ende 2020 ausreichen würde.

Mit der Grenzöffnung anfangs Juni nahmen jedoch die Einfuhren markant zu und lagen in den Folgemonaten um 32 % über dem Vorjahr, so dass die 1. Tranche von 3'000 Pferden bereits am 21. September erschöpft war. Der Trend setzte sich auch bei der 2. Tranche von 822 Pferden fort (+ 33 % im Oktober).

Die Frage stellt sich, ob die Importe trotz oder wegen der Corona-Krise so stark zugenommen haben. Die Zukunft wird es weisen!