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Zollkontingent 2022

 

Stand des Kontingents Ende April

Seit dem 1. Januar 2022 steht wiederum eine erste Tranche von 3'000 Pferden des Jahreskontingents 2022 zur Verfügung.

Angesichts der Kontingentslücke seit dem 2. November 2021 war mit einer starken Beanspruchung im Januar 2022 zu rechnen. Im ersten Monat gingen 574 Kontingente weg, d.h. 87 Stück mehr als im Vorjahr.

Ende April waren noch 1'362 Kontingente oder 46 % der ersten Tranche verfügbar, d.h. 137 Kontingente weniger als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres.

Sofern sich der bisherige Trend vorsetzt, werden die ersten 3'000 Kontingente anfangs August 2022 beansprucht sein, so dass mit einer Kontingentslücke von annähernd 2 Monaten zu rechnen ist.

Ab dem 1. Oktober wird denn die zweite Tranche von 822 Pferden geöffnet. 


Graphik Kontingentsausnützung nach Monaten

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Graphik ZK Nr. 01_Ende April 2022.pdf
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Ende des Jahreskontingents am 2. November 2021 !

Am 2. November wurde das letzte der 3'822 Kontingente für das Jahr 2021 beansprucht.

Ab dem 1. Oktober stand die 2. Tranche von 822 Pferden zur Verfügung. Angesichts der Kontingentslücke seit anfangs September war mit einer starken Nachfrage zu rechnen. Allein am Freitag, 1. Oktober wurden 102 Pferde verzollt! Innert 8 Tagen war die Hälfte der 2. Tranche beansprucht. In der Folge beruhigte sich die Importtätigkeit ein wenig, lag aber mit durchschnittlich 25 Einfuhren pro Tag immer noch deutlich höher als in den ersten 8 Monaten.

Damit kommt es nun zu einer Kontingentslücke von rund acht Wochen, verglichen mit sieben Wochen im Vorjahr und nur drei Wochen im Jahr 2019.

Ab dem 1. Januar 2022 werden wiederum 3'000 Kontingente verfügbar sein.

 


 

Ende des Jahreskontingents am 11. November 2020

Am Mittwoch, 11. November 2020, wurde das letzte der 3'822 für das laufende Jahr zur Verfügung stehenden Kontingente abgebucht. Damit endet das Jahreskontingent rund 5 Wochen früher als im Vorjahr (damals am 12. Dezember 2019).

Die Beanspruchung des Kontingents nahm einen völlig anderen Verlauf als in den Vorjahren und war massgeblich durch die Corona-Pandemie beeinflusst. Bis Ende Februar lag die Ausnützung um rund 200 Stück tiefer als im Vorjahr. Der Lockdown ab Mitte März und die damit verbundenen Einschränkungen im Grenzverkehr liessen die Differenz bis Ende Mai auf 429 Stück ansteigen. Dies liess erwarten, dass das Kontingent ohne Lücke bis Ende 2020 ausreichen würde.

Mit der Grenzöffnung anfangs Juni nahmen jedoch die Einfuhren markant zu und lagen in den Folgemonaten um 32 % über dem Vorjahr, so dass die 1. Tranche von 3'000 Pferden bereits am 21. September erschöpft war. Der Trend setzte sich auch bei der 2. Tranche von 822 Pferden fort (+ 33 % im Oktober).

Die Frage stellt sich, ob die Importe trotz oder wegen der Corona-Krise so stark zugenommen haben. Die Zukunft wird es weisen!